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Sanitätshaus Kersting baut in die Höhe

 

Von Friedhelm Knopp
(Volksfreund vom 26. Dezember 2018) | Hier geht es zum Original-Artikel

 

Trier-Euren. Das Gewerbegebiet Euren wächst weiter: Nun hat ein Trierer Fachhandel ein Millionenobjekt hinzugefügt.

Schon von der Luxemburger Straße zu erkennen ist der Neubau des Trierer Sanitätshauses Kersting an der Diedenhofener Straße 6, über dem in diesen Tagen der Richtkranz weht. Noch überragt ihn der Kran der Baufirma Junk aus Freudenburg. Doch diese Maschine hat ihren Dienst getan, denn der Rohbau steht, und der Innenausbau des Verwaltungs- und Ausstellungsgebäudes kann beginnen.

Es gab guten Grund zum Feiern, als dieser Tage der Richtkranz in die Höhe schwebte. Wenn das neue Gebäude im kommenden Sommer fertiggestellt ist, wird nach Auskunft von Prokuristin Anette Frey das Sanitätshaus Kersting einen „höheren siebenstelligen Betrag“ auf ihrem Gelände auf der Eurener Flur investiert haben. Die beengten Verhältnisse sollen dann der Vergangenheit angehören.

Im Neubau untergebracht werden die Dienstleitungsbereiche Orthopädie, Reha, Sanitätshaus, Verwaltung und eine Ausstellung. Teilweise ziehen die Mitarbeiter aus dem alten Gebäude ins neue Haus um. Annette Frey: „Die Zahl unserer Beschäftigen steigt aber ständig weiter. Derzeit beschäftigt das Sanitätshaus rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere Einstellungen sind geplant.“

2017 begann die Planung für das Projekt nach den Plänen des Trierer Architekten Werner Schaak. Ende September hatten die Arbeiten an der Diedenhofener Straße begonnen. Im August 2019 soll der neue Verwaltungsbau in Betrieb gehen. Er umfasst 5800 Kubikmeter umbauten Raum, seine Nutzfläche beträgt 1300 Quadratmeter auf fünf Geschossen.

Das Sanitätshaus Kersting eröffnete am 1. Oktober 1951 sein erstes Fachgeschäft an der Zurmaiener Straße in Trier-Nord. Heute betreibt das Unternehmen drei Filialen allein in Trier.

Hinzu kommen Geschäftsstandorte in Konz, Wittlich, Bitburg, Prüm und im Industriepark Föhren.